Allgemeine Geschäftsbedingungen der Werk­zeug-Ey­lert GmbH & Co. KG

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Stand: 06.11.2015

§ 1 Allgemeines

1.
Die nachstehenden Bedingungen gelten für alle Lieferungen und Leistungen und zwar auch für
solche aus künftigen Geschäftsabschlüssen. Entgegenstehende oder von unseren Verkaufs- und
Lieferbedingungen abweichende Bedingungen des Bestellers erkennen wir nur an, wenn wir
ausdrücklich schriftlich der Geltung zustimmen. Vertragsabschlüsse erfolgen im Rahmen und
für Rechnung der Werkzeug-Eylert GmbH & Co. KG und ausschließlich aufgrund dieser allgemeinen
Geschäftsbedingungen. Gegenbestätigungen des Bestellers und der Hinweis auf seine
Geschäfts- bzw. seine Einkaufsbedingungen wird hiermit widersprochen. Alle Vereinbarungen,
die zwischen dem Besteller und uns zwecks Ausführung der Bestellung getroffen werden, sind
schriftlich
nieder zu legen.
2.
Soweit im Folgenden von „Unternehmern“ gesprochen wird, sind darunter Unternehmer im
Sinne von § 14 BGB sowie juristische Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtliche
Sondervermögen (§ 310 I Satz 1 BGB) zu verstehen. Soweit im Folgenden von „Verbrauchern“
gesprochen wird, sind darunter solche im Sinne von § 13 BGB zu verstehen.
3.
Kundendaten der Besteller werden von uns gespeichert und zum Zwecke der Bestellabwicklung
und Betreuung weiterverarbeitet. Vorstehendes gilt als Benachrichtigung gemäß § 33 BDSG.

§ 2 Angebote und Vertragsschluss

1.
Unsere Angebote im „DER EYLERT“ Katalog sowie in sonstigen Werbesendungen und Angeboten,
auch auf Datenträgern sind in jeder Hinsicht freibleibend und unverbindlich. Wir übernehmen
kein Beschaffungsrisiko. Wir behalten uns vor, Angaben über Gewicht, Maße, Farbe, Größe,
Leistungsvermögen, Preis, Konstruktion und dergleichen nach beliebigem Ermessen zu ändern.
Die Angaben über Gewicht, Maße, Farbe, Größe, Leistungsvermögen, Preis, Konstruktion und
der gleichen sind unverbindlich und werden nur verbindlich, wenn dies ausdrücklich schriftlich
vereinbart wurde.
2.
Die Bestellung des Bestellers ist für diesen ein bindendes Angebot nach § 145 BGB. Jede
Bestellung bedarf, um für uns verbindlich zu sein, der schriftlichen oder fernschriftlichen Bestätigung.
Dies kann durch Zeichnung eines Kaufvertrages, durch Zusendung unserer Auftragsbestätigung
oder durch Übersendung der durch den Besteller bestellten Ware innerhalb von 2 Wochen
geschehen. Anderenfalls gilt das Angebot des Bestellers als abgelehnt. Bei Übersendung der
bestellten Ware nach Ablauf von 2 Wochen ab dem Bestelldatum ist hierin ein neues Angebot
durch uns zu sehen. Der Besteller kann dieses Angebot innerhalb von 2 Wochen durch Rücksendung
der Ware ablehnen, ansonsten gilt das Angebot als angenommen.

§ 3 Preise

1.
Es gilt der jeweils zum Zeitpunkt der Auftragsbestätigung aktuell benannte Verkaufspreis in €
zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer, ausschließlich Kosten für Verpackung, Versand, Transport
sowie Versicherung. Diese Kosten werden gesondert berechnet. Bei Abnahme unter einer Verpackungseinheit
verrechnen wir einen Zuschlag von 10 % zzgl. der jeweils gültigen Mehrwertsteuer
auf den Netto-Bestellwert für den entstandenen Mehraufwand. Eine Transportversicherung wird
nur auf ausdrücklichen Wunsch des Bestellers und nur auf Kosten des Bestellers abgeschlossen.
Bei Kleinaufträgen unter 80,00 € netto Warenwert wird eine anteilige Versand- und Verpackungspauschale
von 7,50 € netto zzgl. gesetzlicher Umsatzsteuer für Porto und Verpackung
berechnet. Bei Lieferungen von sperrigen bzw. gewichtsintensiven Gütern, Sonderartikeln sowie
bei Lieferungen ins Ausland werden die uns entstehenden Versandkosten unabhängig vom
Bestellwert in vollem Umfang dem Besteller belastet.
2.
Die Zahlung des Kaufpreises hat auf das Konto bei der Deutschen Bank AG,
IBAN DE40 8707 0000 0381 0801 00 / BIC DEUTDE8CXXX, auf das Konto bei der Commerzbank
AG, Chemnitz, IBAN DE12 8704 0000 0100 2872 00 / BIC COBADEFFXXX, oder auf das
Konto bei der Sparkasse Chemnitz, IBAN DE35 8705 0000 3140 0078 40 / BIC CHEKDE81XXX,
zu erfolgen. Der Abzug von Skonto ist nur bei schriftlicher besonderer Vereinbarung zulässig.
Schecks und Zahlungsanweisungen werden nur erfüllungshalber angenommen. Die Zahlung
gilt erst mit Gutschrift auf unserem Konto als erfolgt. Wechsel nehmen wir nicht in Zahlung.
Sofern nichts anderes schriftlich vereinbart wird, ist der Kaufpreis innerhalb von 14 Tagen nach
Rechnungszugang fällig. Der Käufer kommt nach Ablauf des auf der Rechnung angebenen
Zahlungsziels in Verzug. Sofern sie mit uns ein SEPA-Firmenlastschriftmandat oder SEPA-Basislastschriftmandat
vereinbart haben, werden wir 4 Tage nach Avisierung den Rechnungsbetrag
einziehen. Die Mandatsreferenz entspricht der Kundennummer. Eine Änderung der Fälligkeit
wird hierdurch nicht begründet. Gegenüber Unternehmern, werden Verzugszinsen in Höhe von
8 Prozentpunkten über dem jeweiligen Basiszinssatz p. a. berechnet. Daneben können wir nach
Verzugseintritt für jede Zahlungserinnerung oder 1. Mahnung jeweils 5,00 €, ab der 2. Mahnung
10,00 € berechnen. Die Geltendmachung eines nachgewiesenen höheren Verzugsschadens
bleibt vorbehalten.
3.
Die Aufrechnung kann nur mit rechtskräftig festgestellten, unbestrittenen oder von uns anerkannten
Forderungen erfolgen.
4.
Bei Zahlungsverzug behalten wir uns, für künftige Bestellungen, die Zahlung gegen Vorauskasse
oder Nachnahme vor.
5.
Rücksendungen bedürfen unserer vorherigen schriftlichen Zustimmung. Wir behalten uns vor, bei
Rücknahme mangelfreier Lagerware die Transportspesen in Rechnung zu stellen. Sofern rein aus
Kulanzgründen eine Rücknahme von Lagerware erfolgt, gilt eine Bearbeitungsgebühr in Höhe
von 10% des Kaufpreises brutto, jedoch mindestens 10 EURO als vereinbart. Sonderartikel sind
von der Rücknahme ausgeschlossen.

§ 4 Liefer- und Leistungszeit

1.
Lieferfristen und -termine sind ausschließlich unverbindliche Angaben, außer es wurde ausdrücklich
schriftlich ein Fixgeschäft vereinbart. Die Einhaltung von Lieferfristen steht unter dem Vorbehalt
richtiger und rechtzeitiger Selbstbelieferung, wenn wir den Abschluss eines entsprechenden
Deckungsgeschäfts mit unseren Lieferanten nachweisen und des Weiteren nachweisen, dass
diese einen mit uns vereinbarten Liefertermin nicht eingehalten haben.
2.
Artikel mit dem Katalog-Zeichen „Ab Werk“ werden ab Hersteller geliefert. Es gelten ergänzend
die Lieferbedingungen des Herstellers.
3.
Kommt der Besteller in Annahmeverzug oder verletzt er schuldhaft sonstige Mitwirkungspflichten,
so sind wir berechtigt, den insoweit entstehenden Schaden einschließlich etwaiger Mehraufwendungen,
ersetzt zu verlangen. Weitergehende Ansprüche bleiben vorbehalten. Sofern
vorstehende Voraussetzungen vorliegen, geht die Gefahr eines zufälligen Untergangs oder eine
zufällige Verschlechterung der Ware in dem Zeitpunkt auf den Besteller über, in dem dieser in
Verzug geraten ist.
4.
Ausschließlich wird die bestellte Ware auf Verlangen des Bestellers an die von diesem
gewünschte Lieferadresse versandt (Versendungskauf § 447 BGB). Die Gefahr geht auf den
Besteller über, sobald die Ware an die den Transport durchführende Person übergeben worden
ist. Dies gilt auch bei Versendung von einem Lager und im Fall eines Streckengeschäftes bei
Versendung ab Lager unseres Vorlieferanten, sobald die Sache dem Spediteur oder der sonst
zur Ausführung der Versendung bestimmten Person oder Anstalt ausgeliefert wurde. Verzögert
sich der Versand infolge vom Kunden zu vertretender Umstände, geht die Gefahr mit Herstellung
der Versandbereitschaft auf den Kunden über.
5.
Teillieferungen sind zulässig.
6.
Betriebsstörungen, sei es in unserem Betrieb als auch in dem eines Zulieferers, hierzu gehören
unter anderem Streik, Aussperrung, Transportstörung, Transportmittelmangel sowie sonstige
Fälle Höherer Gewalt, berechtigen nicht zur Kündigung des Vertragsverhältnisses. § 313 BGB
bleibt hiervon unberührt.

§ 5 Rechte des Bestellers wegen Mängel

1.
Gegenstand der Lieferung sind grundsätzlich Waren mittlerer Art und Güte. Von uns veröffentlichte
Angaben und Beschreibungen stellen keine zugesicherten Eigenschaften dar, sofern wir
nicht ausdrücklich schriftlich für deren Einhaltung eine Gewähr übernommen haben.
2.
Die Nachfolgenden Bestimmungen über die Mängelgewährleistungen gelten nur für neu hergestellte
Sachen. Gebrauchte Waren werden verkauft, wie sie liegen und stehen.
3.
Die Gewährleistungsansprüche von Kaufleuten im Sinne des Handelsrechts setzen voraus, dass
diese ihre nach § 377 HGB geschuldeten Untersuchungs- und Rügeobliegenheiten ordnungsgemäß
und unverzüglich nachgekommen sind.
4.
Nicht-kaufmännische Besteller müssen die gelieferte Ware sobald als möglich nach ihrem Eintreffen
auf Sachmängel, Falschlieferung und Mengenfehler untersuchen. Nicht-kaufmännische
Kunden müssen offensichtliche Sachmängel, Falschlieferungen und Mengenfehler innerhalb von
14 Tagen nach Eintreffen der Ware in Textform uns gegenüber rügen. Für die Einhaltung der Frist
genügt die rechtzeitige Absendung an die Werkzeug-Eylert GmbH & Co. KG, F.-O.-Schimmel-Straße
3, 09120 Chemnitz.
5.
Ist die bestellte Ware mangelhaft, so steht das Wahlrecht, ob wir den Mangel beseitigen oder die
Lieferung einer mangelfreien Sache vornehmen, uns zu. Der Besteller hat uns eine angemessene
Frist zur Nacherfüllung zu belassen. Notwendigen Aufwand der Mängelbeseitigung tragen wir,
soweit dieser nicht durch die Verbringung der Kaufsache an einen anderen als den Erfüllungsort
erhöht worden ist. Erst wenn die Nacherfüllung durch uns zweimal fehlgeschlagen oder von
uns unberechtigter Weise verweigert bzw. eine Nacherfüllungsfrist nicht eingehalten worden ist,
stehen dem Besteller die weiteren gesetzlichen Gewährleistungsrechte zu. Unsere Schadenersatzpflicht
ist jedoch auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.

§ 6 Haftung

1.
Für Schäden an Leben, Körper, Gesundheit und Sachen haften wir nach Maßgabe des Produkthaftungsgesetzes.
Für nicht von Satz 1 erfasste Schäden sowie Schäden die auf vorsätzlichen
oder grob fahrlässigen Vertragsverletzungen sowie Arglist von uns, unseren gesetzlichen
Vertretern oder unseren Erfüllungsgehilfen beruhen, haften wir nach den gesetzlichen Bestimmungen.
In diesem Fall ist die Schadenersatzhaftung auf den vorhersehbaren, typischerweise
eintretenden Schaden begrenzt.
2.
Eine weitergehende Haftung ist ohne Rücksicht auf die Rechtsnatur des geltend gemachten
Anspruches ausgeschlossen, dies gilt insbesondere auch für die deliktischen Ansprüche – soweit
wir, unsere gesetzlichen Vertreter oder unsere Erfüllungsgehilfen nicht vorsätzlich oder grob
fahrlässig gehandelt haben – oder Ansprüche auf Ersatz vergeblicher Aufwendungen statt der
Leistung. Hiervon unberührt bleibt unsere Haftung wegen Verzugs.
3.
Soweit unsere Haftung ausgeschlossen oder beschränkt ist, gilt dies auch für die persönliche
Haftung unserer Angestellten, Arbeitnehmer, Mitarbeiter, Vertreter und Erfüllungsgehilfen.
Verschuldensunabhängige Haftung nach den gesetzlichen Bestimmungen bleibt in jedem Fall
unberührt.

§ 7 Eigentumsvorbehalt

1.
Die bestellte, von uns gelieferte Ware bleibt bis zur vollständigen Bezahlung aller unserer
Forderungen aus dem Liefervertrag, gegenüber Unternehmern auch bis zur Bezahlung aller
unserer Forderungen aus der mit dem Besteller bestehenden Geschäftsverbindung und zwar
einschließlich angefallenen Kosten und Zinsen unser Eigentum.
2.
Zur Weiterveräußerung ist der Besteller nur im ordnungsgemäßen Geschäftsgang und vorbehaltlich
unseres Widerrufs hierzu berechtigt. Die bestellte Ware darf weder verpfändet noch zur
Sicherung Dritten übereignet werden. Der Besteller tritt seine Forderungen aus der Weiterveräußerung
hiermit im Voraus ab. Wir nehmen diese Abtretung hiermit an. Wir sind berechtigt, den
uns durch den Besteller zu benennenden Dritten von dem Übergang der Forderung zu benachrichtigen
und die abgetretene Forderung im eigenen Namen geltend zu machen.
3.
Sobald und soweit der realisierbare Wert der für uns bestehenden Sicherheiten unsere Forderungen
insgesamt um mehr als 20 % übersteigt, sind wir auf Verlangen des Bestellers zur Freigabe
von Sicherheiten nach unserer Wahl verpflichtet.
4.
Der Besteller ist, solange die Ware in unserem Eigentum steht, verpflichtet, die Ware pfleglich
zu behandeln. Sofern Wartungs- und Inspektionsarbeiten erforderlich sind, hat der Besteller
dies auf eigene Kosten regelmäßig durchzuführen. Er hat sie insbesondere zum Neuwert gegen
Gefahren durch Beschädigung oder Zerstörung in Folge von Feuer, Wasser und Diebstahl zu
versichern.

§ 8 Änderung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen

1.
Die Firma Werkzeug-Eylert GmbH & Co. KG behält sich vor, diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen
jederzeit unter Wahrung einer angemessenen Ankündigungsfrist von mindestens
zwei Wochen und ohne Nennung von Gründen zu ändern. Die Ankündigung erfolgt durch Veröffentlichung
der geänderten Allgemeinen Geschäftsbedingungen unter Angabe des Zeitpunkts
des Inkrafttretens im Internet auf der Website von Werkzeug-Eylert GmbH & Co. KG (www.
werkzeug-eylert.de).
2.
Widerspricht der Kunde nicht innerhalb von zwei Wochen nach Veröffentlichung, so gelten die
abgeänderten Geschäftsbedingungen als angenommen. In der Ankündigung der Änderung wird
gesondert auf die Bedeutung der Zweiwochenfrist hingewiesen.
3.
Bei einem fristgemäßen Widerspruch des Kunden gegen die geänderten Geschäftsbedingungen
ist die Werkzeug-Eylert GmbH & Co. KG, unter Wahrung der berechtigten Interessen des Kunden,
befugt, den mit dem Kunden bestehenden Vertrag zu dem Zeitpunkt zu kündigen, zu dem
die Änderung in Kraft tritt. Entsprechende Inhalte des Kunden werden sodann in der Datenbank
gelöscht. Der Kunde kann hieraus keine Ansprüche gegen die Werkzeug-Eylert GmbH & Co. KG
geltend machen.

§ 9 Anwendbares Recht, Erfüllungsort, Gerichtsstand und Schlussbestimmung

1.
Dieser Vertrag und die gesamten Rechtsbeziehungen der Parteien unterliegen dem Recht der
Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG).
2.
Erfüllungsort und ausschließlicher Gerichtsstand gegenüber Kaufleuten im Sinne des Handelsrechts,
juristische Personen des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtlichen Sondervermögen
ist unser Geschäftssitz in Chemnitz.
3.
Sollten einzelne Bestimmungen dieses Vertrages unwirksam sein oder werden, so wird die
Gültigkeit des Vertrags insgesamt hiervon nicht berührt.

§ 10 Besondere, ausschließliche Rechte der Verbraucher

Soweit der Vertrag unter Geltung des Fernabsatzgesetzes zustande kommt, gelten nachfolgende
besondere Rechte. Fernabsatzverträge sind Verträge über die Lieferung von Waren oder über die
Erbringung von Dienstleistungen, die unter ausschließlicher Verwendung von Fernkommunikationsmitteln
abgeschlossen werden. Fernkommunikationsmittel sind Kommunikationsmittel, die
zur Anbahnung oder zum Abschluss eines Vertrages ohne gleichzeitige körperliche Anwesenheit
der Vertragsparteien eingesetzt werden können. Dies betrifft insbesondere Vertragsabschlüsse
per Brief, Fax, Telefon oder E-Mail.

Widerrufsbelehrung

1. Widerrufsrecht
Der Besteller kann seine Vertragserklärung innerhalb von vierzehn Tagen ohne Angaben
von Gründen in Textform (z.B. Brief, Fax, E-Mail) widerrufen. Der Widerruf hat eine eindeutige
Erklärung des Verbrauchers über seinen Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, zu
enthalten.

Der Widerruf ist zu richten an:
Werkzeug-Eylert GmbH & Co. KG
F.-O.-Schimmel-Straße 3, 09120 Chemnitz
Telefax: (03 71) 52 67- 44
E-Mail-Adresse: info@werkzeug-eylert.de

Die Widerrufsfrist beginnt ab dem Tag, an dem der Verbraucher oder ein von ihm beauftragter
Dritter, der nicht Frachtführer ist, die Ware erhalten hat. Im Falle eines Vertrages
über mehrere Waren, die der Verbraucher im Rahmen einer einheitlichen Bestellung bestellt
hat und die getrennt geliefert werden beginnt die Widerrufsfrist ab dem Tag, an dem
der Verbraucher oder ein von ihm beauftragter Dritter, der nicht Frachtführer ist, die letzte
Ware erhalten hat. Die Widerrufsfrist beginnt jedoch nicht vor Erhalt dieser Belehrung in
Textform. Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass der Verbraucher die Mitteilung
über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absendet.
2. Widerrufsfolgen
Im Falle eines wirksamen Widerrufs sind die beiderseits empfangenen Leistungen,
einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus
ergeben, dass der Verbraucher eine andere Art der Lieferung als die von uns angebotene,
günstige Standardlieferung gewählt hat) unverzüglich, spätestens binnen vierzehn Tagen
ab dem Tag zurückzugewähren, an dem die Mitteilung über den Widerruf dieses Vertrages
bei uns eingegangen ist und gegebenenfalls gezogene Nutzungen (z.B. Zinsen) ebenfalls
binnen vorgenannter Frist herauszugeben. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe
Zahlungsmittel, dass der Verbraucher bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt hat,
es sei denn es wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden dem
Verbraucher wegen der Rückzahlung Entgelte berechnet. Wir können Rückzahlungen
verweigern, bis wir die Ware wieder zurückerhalten haben oder bis der Verbraucher den
Nachweis erbracht hat, dass er die Ware zurückgesandt hat, je nachdem, welches der
frühere Zeitpunkt ist.
Die unmittelbaren Kosten der Rücksendung der Ware trägt der Verbraucher. Dies gilt nicht,
wenn die Ware so beschaffen ist, dass sie nicht per Post zurückgesandt werden kann. In
diesem Fall haben wir die unmittelbaren Kosten der Rücksendung der Ware zu tragen. Für
einen etwaigen Wertverlust der Ware muss der Verbraucher nur aufkommen, wenn dieser
Wertverlust auf einen zur Prüfung der Beschaffenheit, Eigenschaft und Funktionsweise der
Waren nicht notwendigen Umgangmit dem Verbraucher zurückzuführen ist.
Ende der Widerrufsbelehrung

3.
Für Verbraucher gilt § 1 Ziff. 1 dieser allgemeinen Geschäftsbedingungen mit der Maßgabe,
dass formlose Individualabreden möglich sind. Für Verbraucher gilt § 3 Ziff. 1 Satz 3 dieser
allgemeinen Geschäftsbedingungen mit der Maßgabe, dass Änderungen oder Abweichungen
für den Verbraucher zumutbar sind (§ 308 Ziff. 4 BGB). Für Verbraucher gilt § 3 Ziff. 2 Satz 1, 4
und Satz 5 dieser allgemeinen Geschäftsbedingungen vorbehaltlich der Regelungen in § 9 dieser
allgemeinen Geschäftsbedingungen. Für Verbraucher gilt § 4 Ziff. 1 Satz 4 dieser allgemeinen
Geschäftsbedingungen mit der Maßgabe, dass der Gefahrübergang erst dann stattfindet, wenn
der Verbraucher die Sache erhalten hat (§ 474 II BGB). Für Verbraucher gilt § 4 Ziff. 2 Satz 8
dieser allgemeinen Geschäftsbedingungen mit der Maßgabe, dass Verzugszinsen lediglich in
Höhe von 5 Prozentpunkten über dem jeweiligen Basiszinssatz erhoben werden. Für Verbraucher
gelten anstelle § 5 Ziff. 4 Satz 2 und 3 dieser allgemeinen Geschäftsbedingungen die
gesetzlichen Regelungen wiederum in der Form, dass der Gefahrübergang erst dann stattfindet,
wenn der Verbraucher die Sache erhalten hat. Für Verbraucher gelten anstelle § 6 Ziff. 2 und 3
dieser allgemeinen Geschäftsbedingungen die gesetzlichen Regelungen. Die Gewährleistungsfrist
beträgt somit vierundzwanzig Monate, gerechnet ab Lieferung. Bei gebrauchten Waren
beträgt die Mangelhaftung ein Jahr. Für Verbraucher gelten anstelle § 6 Ziff. 5 dieser allgemeinen
Geschäftsbedingungen die gesetzlichen Regelungen. Für Verbraucher gelten anstelle § 7 dieser
allgemeinen Geschäftsbedingungen die gesetzlichen Regelungen. Für Verbraucher gilt § 8 Ziff. 1
dieser allgemeinen Geschäftsbedingungen mit der Maßgabe, dass lediglich der einfache Eigentumsvorbehalt
angewendet wird. Ziff. 2, 3 und 4 sind auf den Verbraucher nicht anzuwenden. Für
Verbraucher ist das UN-Kaufrecht nach § 10 Ziff. 1 dieser allgemeinen Geschäftsbedingungen
nicht anwendbar. Ferner finden Ziff. 2 und 3 auf Verbraucher keine Anwendung.

Mietbedingungen

1. Mietzeit
Die Mietzeit beginnt am Tag der Abholung der vermieteten Geräte inklusive Zubehör. Die Mietzeit
endet mit ordnungsgemäßer Rückgabe der Mietsache an den vom Vermieter bestimmten Platz,
frühestens mit Ablauf der vereinbarten Mietzeit. Sollten sich die gemieteten Geräte bei Rückgabe
in einem nicht weiter vermietbaren Zustand befinden, z. B. ungereinigt oder defekt sein, so
verlängert sich die Mietzeit bis zur Beendigung der vom Vermieter sofort vorzunehmenden
Reinigung bzw. Reparatur. Bei Rückgabe des Mietgegenstandes später als im Vertrag vereinbart,
verlängert sich die Mietzeit jeweils um voll zu berechnende Zeiteinheiten. Bei Nichtabholung des
Mietgegenstandes zu Beginn der vereinbarten Mietzeit befindet sich der Mieter ohne ausdrückliche
Aufforderung im Annahmeverzug und ist zur Zahlung des Mietzinses verpflichtet.
Eine Verlängerung der Mietdauer ist mindestens zwei Tage vor Ablauf der vertraglich vereinbarten
Mietzeit anzuzeigen und bedarf der Zustimmung des Vermieters.
2. Übergabe und Rückgabe der Mietsache
Die Mietgeräte befinden sich bei Mietbeginn in einem einwandfreien betriebssicheren Zustand,
wovon sich der Mieter bei Übernahme zu überzeugen hat und die Vollständigkeit der Geräte
und des Zubehörs zu prüfen hat. Mängel sind unverzüglich nach Übergabe der Mietsache dem
Vermieter schriftlich anzuzeigen.
Mit Abholung/Abtransport des Mietgegenstandes geht die Gefahr des zufälligen Untergangs auf
den Mieter über. Zum vereinbarten Rückgabetermin hat der Mieter den Mietgegenstand in einwandfreiem
gereinigtem Zustand zurückzubringen. Die Kosten einer Reinigung bzw. Reparatur,
sofern die Beschädigung vom Mieter zu vertreten ist, gehen zu dessen Lasten.
3. Lieferung und Transport
Der Mieter ist für den Hin- und Rücktransport des Mietgegenstandes inklusive Zubehör verantwortlich
und trägt das Transportrisiko. Nur bei besonderer Vereinbarung wird der Mietgegenstand
kostenpflichtig und auf Gefahr des Mieters geliefert, aufgestellt, demontiert und abgeholt.
Eine Haftung des Vermieters hierbei ist mit Ausnahme von Vorsatz und grober Fahrlässigkeit
ausgeschlossen.
4. Zahlung
Sofern keine besondere Vereinbarung zwischen den Parteien geschlossen ist, ist die Miete
sofort bei Rückgabe in bar ohne Abzug fällig, spätestens jedoch nach Ablauf einer Woche. Bei
vereinbarter Anlieferung gehen Hin- und Rückfahrten sowie Transportversicherung zu Lasten
des Mieters. Der Vermieter behält sich vor, vor Abholung bzw. Lieferung des Mietgegenstandes
eine wertangepasste Kaution zu fordern, die in bar zu hinterlegen ist und nach vollständiger
Bezahlung des Mietpreises zurückerstattet wird.
5. Mietpreisberechnung
Die Mietpreise beziehen sich auf einen einsatztäglichen und einschichtigen Betrieb. Ein mehrschichtiger
Betrieb ist dem Vermieter unverzüglich anzuzeigen und hat eine Mietpreiserhöhung
zur Folge. Die Mindestmietdauer beträgt einen Tag. Die auf dem Miet- und Rücklieferschein
angegebene Uhrzeit ist hierfür maßgeblich. Bei Aufbruch von Verpackungseinheiten für Verbrauchsmaterial
können Preisabweichungen gegenüber dem Mietvertrag auftreten. Verbrauchsmaterialien
werden extra berechnet!
6. Verlust oder Beschädigung
Der Verlust oder die Beschädigung des Mietgegenstandes oder Zubehörs ist dem Vermieter
unverzüglich anzuzeigen. Ein beschädigter bzw. nicht im betriebssicheren Zustand befindlicher
Mietgegenstand darf nicht benutzt, geöffnet oder repariert werden. Sämtliche Reparaturen sind
vom Vermieter oder durch einen von ihm beauftragten Dritten auszuführen. Soweit möglich, stellt
der Vermieter dem Mieter, für die Dauer der Reparatur, einen entsprechenden Mietgegenstand
zur Verfügung.
Soweit der Mieter den Verlust des Mietgegenstandes oder die Beschädigung zu vertreten hat, ist
er weiterhin zur Mietzinszahlung verpflichtet. Darüber hinaus hat der Mieter die Reparaturkosten
zu tragen, wenn die Beschädigung des Mietgegenstandes von ihm zu vertreten ist.
7. Sicherheitsbestimmungen
Bei Übergabe der Mietsache wird der Mieter in die Bedienung des Gerätes eingewiesen, mit
Einsatzmöglichkeiten vertraut gemacht und auf die Sicherheitsbestimmungen hingewiesen,
was er mit seiner Unterschrift bestätigt. Der Mieter ist dafür verantwortlich, dass der vermietete
Gegenstand nur von fachkundigem Personal des Mieters bedient und nur für die durch die Konstruktion
der Geräte vorgesehenen Zwecke eingesetzt wird. Der Mieter ist für Schäden jeglicher
Art, die durch Abweichung von Anweisungen des Vermieters entstehen, allein verantwortlich und
ebenfalls zum Schadensersatz verpflichtet.
Wird der Mietgegenstand beim Mieter gepfändet oder beschlagnahmt, so hat der Mieter dies
dem Vermieter unverzüglich schriftlich anzuzeigen. Darüber hinaus ist der Mieter auch verpflichtet,
den Dritten vom Eigentum des Vermieters in Kenntnis zu setzen.
8. Kündigung
Der für eine bestimmte Mietdauer abgeschlossene Vertrag ist nicht ordentlich kündbar. Das
Recht zur außerordentlichen fristlosen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt hiervon unberührt.
Der Vermieter kann das Mietverhältnis insbesondere dann außerordentlich kündigen, wenn der
Mieter die vereinbarten Zahlungsbedingungen nicht einhält, den Mietgegenstand unsachgemäß
behandelt, notwendige Wartung und Pflege des Mietgegenstandes nicht durchführt oder an
unberechtigte Dritte weitergibt.
9. Sonstige Bestimmungen
Sollten einzelne Bestimmungen dieser Bedingungen unwirksam sein oder werden, so berührt
das die Wirksamkeit der übrigen Bedingungen nicht.
Handelt es sich bei dem Mieter um einen Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen
Rechts oder öffentlich rechtliches Sondervermögens, so ist Erfüllungsort und Gerichtsstand
für sämtliche zwischen den Vertragsparteien aus dem Vertrag ergebenden Verpflichtungen und
Streitigkeiten der Sitz des Vermieters. Dies gilt auch für den Fall, dass der Mieter keinen inländischen
Gerichtsstand hat.